Stress-Check in 60 Sekunden
Acht kurze Aussagen, vier Antwortstufen – und Sie sehen sofort, wie hoch Ihre aktuelle Anspannung ist. Ihre Antworten werden nur in Ihrem Browser ausgewertet und nirgendwo gespeichert.
Ich fühle mich schon morgens erschöpft, bevor der Tag richtig begonnen hat.
Was der Check misst
Die acht Aussagen decken typische Frühwarnzeichen von chronischem Stress ab: Erschöpfung trotz Schlaf, fehlendes Abschalten, Reizbarkeit, Schlafstörungen, das Gefühl von Kontrollverlust, wegfallende Erholung sowie körperliche Anspannung. Diese Signale tauchen in der Stressforschung – etwa rund um das Anforderungs-Kontroll-Modell und Fragebögen wie die Perceived Stress Scale – immer wieder als Kernindikatoren auf. Je mehr davon „häufig" oder „fast immer" zutreffen, desto stärker ist Ihr Erholungssystem aus dem Takt.
Wichtig zur Einordnung: Stress ist zunächst eine normale Reaktion, kein Defekt. Problematisch wird er, wenn die Anspannung zum Dauerzustand wird und Erholungsphasen fehlen. Genau dieses Verhältnis macht der Check sichtbar.
Häufige Fragen
Wie aussagekräftig ist ein so kurzer Check?
Der Stress-Check ist eine Momentaufnahme mit acht Fragen – er ersetzt weder den ausführlichen Stresstest noch eine professionelle Einschätzung. Er eignet sich als schnelles Thermometer: Wiederholen Sie ihn etwa wöchentlich, sehen Sie, in welche Richtung sich Ihre Anspannung entwickelt.
Was ist der Unterschied zum großen Stresstest?
Der ausführliche Stresstest erfasst mehr Facetten – etwa Stressquellen, Bewältigungsstrategien und körperliche Symptome – und liefert eine differenziertere Auswertung mit konkreten Empfehlungen. Der Check hier ist bewusst auf 60 Sekunden ausgelegt.
Ab wann sollte ich mir Hilfe holen?
Wenn Anspannung, Schlafprobleme oder Gereiztheit über mehrere Wochen anhalten, sich trotz Gegenmaßnahmen nicht bessern oder Ihren Alltag deutlich beeinträchtigen, ist ein Gespräch mit der Hausärztin oder einem Psychotherapeuten sinnvoll – Stress ist behandelbar, bevor er chronisch wird.